In dieser ersten Ausgabe unserer Disco-Video-Hitparade steigen wir gleich mit unseren “all-time-favourites” ein. Wir zeigen die Titel, die wir immer geliebt haben und die wir immer lieben werden, so wie wir sie bei YouTube finden konnten.
Los geht’s, wie immer in umgekehrter Reihenfolge:
Platz No 10 : Gonzales – Haven’t Stopped Dancing Yet
Gonzales hat alles, was Disco benötigt. Die Band umfasst fast 30 Musiker, der Rhythmus ist heftig perkussiv, das Orchester grossartig, die Melodie ein Ohrwurm. Und die Outfits und die Farben sind echt Siebziger.
Gonzales – Haven’t Stopped Dancing Yet
Platz No 9 : Double Exposure – 10 Percent
Video und Ton sind leider von geringer Qualität, die Bedeutung von “Ten Percent” ist jedoch enorm. Dieser Titel erschien als erste kommerziell erhältliche Maxisingle (12″). Grund genug, Double Exposure hier zu würdigen. Und für eine bessere Tonqualität hört man hier rein.
Platz No 8 : Marianne Rosenberg – Ich bin wie Du
Die deutsche Philly-Queen bei Disco ‘75. Das ist eine doppelte Zeitreise in Bild und Ton, denn zeitgleich mit Gloria Gaynor stand dieser Titel mit seinem vollen Sound bei uns in den Hitparaden.
Marianne Rosenberg – Ich bin wie Du
Platz No 7 : Sister Sledge – He’s The Greatest Dancer
Mit dem “Greatest Dancer” ist natürlich ein Tänzer im Studio 54 gemeint und die Textzeile “Halston, Gucci, Fiorucci” ist das heimliche Motto des Studios. Ein charmantes Detail zur Textzeile “please take me home” findet man im Interview mit Sister Sledge, das Thomas für sein Buch mit den Damen geführt hat.
Platz No 6 : Disco Dancer – Jimmy Aaja
Auch Bollywood wurde von der Disco-Welle erfasst, wenn auch etwas verspätet (Disco Dancer, 1983). Natürlich verbunden mit der Anmut, Erotik und Drama indischer Liebesfilme. Bollywood-Fans und Freunde üppiger Beleuchtung betrachten den gesamten “International Dancing Competition” hier.
Platz No 5 : Linda Clifford – Bridge Over Troubled Water
Der Klassiker von Simon and Garfunkel in einer Powerversion von 1979, produziert von Gil Askey. Das ist ein Prototyp des “House-Anthems” und in der 10:20min von Jimmy Simpson eine Disco-Grundfeste.
Linda Clifford – Bridge Over Troubled Water
Platz No 4 : Tina Charles – I Love To Love
Hier in einer besonders schönen Darbietung im ZDF, inklusive Orchester, einem Tänzchen am Ende und zweifarbig beleuchteter Kulisse. Und nein, Frau Charles ist nicht dick.
Platz No 3 : CERRONE – Love in C Minor
Dieses Video ist “echt alt” aber auch echt in Stil und Gefühl.
Wer genau hinschaut bekommt viele Anregungen für Originaloutfits und wirklich originale Tanzschritte (von den Frisuren ganz zu schweigen). Und schon damals wurde zitiert (sprich gesampled): ab 1:52 die Bassline von Lovemachine (Supermax, 1977)
Platz No 2 : Love Unlimited Orchestra – Love’s Theme
Das sind die Wurzeln von Disco (1973). Der Groove ist sexy, aber der Beat ist noch verhalten. Die Geigen in voller Pracht, arrangiert von Barry White (Dirigent) und Gene Page (u.a. Diana Ross, Michael Jackson). Von besonderem Interesse: so sieht ein Disco-Orchester aus. Sehr viele Streicher, echte Bläser und eine eigene Rhythmus-Sektion. Dazu viele Mikrophone und ein tanzendes Publikum!
Love Unlimited Orchestra – Love’s Theme
Platz No 1 : Silver Convention – Fly, Robin, Fly
Der original Munich Sound von 1975. Die markanten Streicher bereiten den Weg zum weltweiten Erfolg (Platz 1 der amerikanischen Hitparade). Michael Kunze und Sylvester Levay legen das Fundament für Eurodisco und werden in Amerika gefeiert (aber auch angefeindet). Wer das Interview mit Penny McLean gelesen hat, der hat -wer sehr genau hinschaut – besonders große Freude an diesem Video (Penny, You are just great!)
Silver Convention – Fly, Robin, Fly
Bis zur nächsten Ausgabe!
DiscoLucy
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