3. August 2009
Was für ein Abend! Nicht nur wurde vom Veranstalter des One Off Konzert von Madame Summer alles aufgeboten what becomes a legend most (Vorempfang, Limo Shuttle, After Show Party), auch Madame selber zeigte sich – wenn auch in einer old school show – bei bester Laune und bester Stimme!
Das war kurz vorher beim Meet & Greet noch nicht so… als VIP Gast und nun erklärter Disco Fan wurde ich in eine Reihe gebeten mit Preisausschreiben-Gewinnern (wahrscheinliche Frage: Welche Jahreszeit verbirgt sich im Namen der Künstlerin: A Herbst oder B….) und hatte genau 30 Sekunden Zeit für ein gemeinsames Foto und eine einzige Frage… Meine Frage: Any chance for the musical? (ihr seit Jahren angekündigtes Bio Musical) Ihre Antwort: “Keep hoping!” – klang nicht so wirklich vielversprechend. Vielleicht war sie auch nicht in Plauderlaune, weil auch draußen schon die Halle tobte, aber wenigstens Alfred Biolek, der sie nun ja wirklich aus der gemeinsamen München Zeit kennt, bekam 1.30min…

Aber ab da wo es los ging, war kein Halten mehr! Stimmlich in Topform bot Donna an dem Abend alles was ich mir gewünscht hatte – besonders die „Opern“ „Mac Arthur Park“, „Could It Be Magic“, „Once Upon A Time“ und „I Love You“ gleich mal in den ersten zwanzig Minuten hintereinander weg! Charmanter Zwischenauftritt: Alte „Hair“ (dt. Haare!) Gefährten und Gefährtinnen singen mit Donna „Der Wassermann“!
Nach einem kurzen Pause wegen einer Computerpanne, die mich und meine Freunde von der Tribüne nach unten ganz nah an die Bühne trieb, ging es dann weiter mit Hit an Hit. Und ja: Sie gab uns „Love To Love You Baby“, allerdings eine sehr augenzwinkernde Version mit mehr Stöhnen im Publikum als auf der Bühne.
Apropos Publikum: Erwartungsgemäß waren die heterosexuellen Männer im Saal überschaubar und die erste Reihen voll mit Jungs, die jedes Wort mitsingen konnten… So auch ich: Ich hüpfte und sang und war völlig außer mir während Madame mühelos von „Enough is Enough“ zu „Bad Girls“ zu „Hot Stuff“ in die Schlusskurve einbog. Und ja – es gab auch Titel von „Crayons“. Und natürlich war „Last Dance“ das letzte Lied und mein persönlicher Höhepunkt.

Hunderte solcher Bilder wurden mit Handykameras geknipst [ Foto : DiscoLucy ]
Die Show bot wie gesagt Old School Charme zwischen Galaset und Kreuzfahrtschiff – die armen Tänzer waren scheußlich angezogen, die Videoprojektion bestand aus Bildschirmschonern und ja – bei „Enough Is Enough“ kam sie mit einem Schirm raus (!) weil es im Lied ja regnet…. Aber das bremste in keiner Weise den Abend oder die Ausstrahlung der Künstlerin.

Donna Summer Tribute für Michael Jackson in Berlin : Smile [ Foto : Niklas ]
Nach einer Woche, in der sich vorher in Berlin eine undisziplinierte Britney schlechtgelaunt durch ihr Vollplayback geschoben hatte, kann man nur sagen: Die alten Damen können es besser (auch dieses Jahr in Topform: Grace Jones und Tina Turner) – it’s Britney bitch but we like endless Summer!
th
Anm. d. Redaktion:
Inzwischen findet man zu fast allen Titeln Videos bei YouTube, wie z.B. “On The Radio”.
Forumsmitglied HelmutBerlin hat bei der Aftershow Party im HarDies zusammen mit ein paar Freunden gleich mal die komplette Playlist des Konzerts erinnert. Einschliesslich aller YouTube-Links.
Auch Forumsmitglied hirser hat einige Bilder beigesteuert.
Danke an beide.
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