Schön, daß Sie uns gefunden haben.
Dies ist die deutsche Disco-Seite, die sich mit Herz und Seele diesem Thema widmet. Der Musik, dem Stil, der Zeit, den Menschen. Thomas Hermanns, seines Zeichens “die Mutter der deutschen Comedy” öffnet hier die Tür zu seiner zweiten großen Leidenschaft, der Disco-Musik.
Wer gleich loslegen will, der begibt sich direkt zum Hustle-Tanzkurs mit Thomas als persönlichem Tanzlehrer. Musikbegeisterte, leidenschaftliche Tänzer oder Sammler, Nachgeborene und echte Fans finden Fragen und Antworten in unserem Forum.
In dieser originellen Location durfte ich am 19.Oktober die Gala zu meiner Lieblingseinrichtung moderieren und es war wirklich ein prima Abend voller Spaß und Disco Power! Highlights waren für mich die eingespielten Preisannahmen von Klaus Quirin (erster DJ jemals im Scotch Club in Aachen 1959) und Manfred Sexauer, der mein Buch lobte und noch einmal darauf bestand, dass sein Name echt ist.
Live auf der Bühne war als Talkgast Hartmut Kanter faszinierend, der scheinbar eigenhändig die gesamte Disco Szene in der DDR aufgebaut hat, inklusive Disco Partys im Palast der Republik und einer Radiosendung extra für DJs, in denen nach den Liedern Pausen gelassen wurden, damit die schwer zu bekommenden Songs zur Weiterverwendung mitschneiden werden konnten. Aber auch die Talks mit Uschi Nerke und Peter Illmann machten extrem Spaß, sowie die Auftritte von so diversen Acts wie Ohio Express, Markus und Ryan Paris.
Das „Dolce Vita“ tobte in Ibbenbüren und die Diskothekenbranche feierte sich standesgemäß. Happy Birthday!
50 Jahre Disco! Wo könnte man das Jubiläum der Diskothek besser feiern, als im Aura, dem „Partytempel“ von Ibbenbüren bei Osnabrück! In dieser originellen Location durfte ich am letzten Montag die Gala zu meiner Lieblingseinrichtung moderieren und es war wirklich ein prima Abend voller Spaß und Disco Power! Highlights waren für mich die eingespielten Preisannahmen von Klaus Quirin (erster DJ jemals im Scotch Club in Aachen 1959) und Manfred Sexauer, der mein Buch lobte und noch einmal darauf bestand, dass sein Name echt ist. Live auf der Bühne war als Talkgast Hartmut Kanter faszinierend, der scheinbar eigenhändig die gesamte Disco Szene in der DDR aufgebaut hat, inklusive Disco Partys im Palast der Republik und einer Radiosendung extra für DJs, in denen nach den Liedern Pausen gelassen wurden, damit die schwer zu bekommenden Songs zur Weiterverwendung mitschneiden werden konnten. Aber auch die Talks mit Uschi Nerke und Peter Illmann machten extrem Spaß, sowie die Auftritte von so diversen Acts wie Ohio Express, Markus und Ryan Paris. Das „Dolce Vita“ tobte in Ibbenbüren und die Diskothekenbranche feierte sich standesgemäß. Happy Birthday!
Disco ist meine Leidenschaft. Disco ist großartige Musik, Disco war eine Ära und Disco lebt! Deshalb widme ich diese Seite all den Menschen, die gemeinsam mit mir in einen strahlenden Discohimmel schauen wollen.
Den ersten Disco-Besuch hat hier ja wohl jeder einmal erlebt. Sonst wäre sie oder er ja nicht da.
Und wahrscheinlich war dieser Eintritt in eine andere Welt, die so völlig anders als Schulaula, Partykeller oder Lego-Häuschen war, für viele etwas Besonderes.
Oder eine besondere Herausforderung.
Wir wollen hier die Geschichten und Erinnerungen an Euren ersten Disco-Besuch sammeln. Kurz oder lang, aufregend oder eher langweilig, egal. Uns interessiert alles. Wie waren die Leute? Was gab’s zu hören? Wie habt ihr den Laden gefunden? Wie sah es dort aus? Was hattet ihr an?
In dieser ersten Ausgabe unserer Disco-Video-Hitparade steigen wir gleich mit unseren “all-time-favourites” ein. Wir zeigen die Titel, die wir immer geliebt haben und die wir immer lieben werden, so wie wir sie bei YouTube finden konnten.
Los geht’s, wie immer in umgekehrter Reihenfolge:
Platz No 10 : Gonzales – Haven’t Stopped Dancing Yet
Gonzales hat alles, was Disco benötigt. Die Band umfasst fast 30 Musiker, der Rhythmus ist heftig perkussiv, das Orchester grossartig, die Melodie ein Ohrwurm. Und die Outfits und die Farben sind echt Siebziger.
Video und Ton sind leider von geringer Qualität, die Bedeutung von “Ten Percent” ist jedoch enorm. Dieser Titel erschien als erste kommerziell erhältliche Maxisingle (12″). Grund genug, Double Exposure hier zu würdigen. Und für eine bessere Tonqualität hört man hier rein.
Die deutsche Philly-Queen bei Disco ‘75. Das ist eine doppelte Zeitreise in Bild und Ton, denn zeitgleich mit Gloria Gaynor stand dieser Titel mit seinem vollen Sound bei uns in den Hitparaden.
Platz No 7 : Sister Sledge – He’s The Greatest Dancer
Mit dem “Greatest Dancer” ist natürlich ein Tänzer im Studio 54 gemeint und die Textzeile “Halston, Gucci, Fiorucci” ist das heimliche Motto des Studios. Ein charmantes Detail zur Textzeile “please take me home” findet man im Interview mit Sister Sledge, das Thomas für sein Buch mit den Damen geführt hat.
Auch Bollywood wurde von der Disco-Welle erfasst, wenn auch etwas verspätet (Disco Dancer, 1983). Natürlich verbunden mit der Anmut, Erotik und Drama indischer Liebesfilme. Bollywood-Fans und Freunde üppiger Beleuchtung betrachten den gesamten “International Dancing Competition” hier.
Platz No 5 : Linda Clifford – Bridge Over Troubled Water
Der Klassiker von Simon and Garfunkel in einer Powerversion von 1979, produziert von Gil Askey. Das ist ein Prototyp des “House-Anthems” und in der 10:20min von Jimmy Simpson eine Disco-Grundfeste.
Hier in einer besonders schönen Darbietung im ZDF, inklusive Orchester, einem Tänzchen am Ende und zweifarbig beleuchteter Kulisse. Und nein, Frau Charles ist nicht dick.
Dieses Video ist “echt alt” aber auch echt in Stil und Gefühl.
Wer genau hinschaut bekommt viele Anregungen für Originaloutfits und wirklich originale Tanzschritte (von den Frisuren ganz zu schweigen). Und schon damals wurde zitiert (sprich gesampled): ab 1:52 die Bassline von Lovemachine (Supermax, 1977)
Platz No 2 : Love Unlimited Orchestra – Love’s Theme
Das sind die Wurzeln von Disco (1973). Der Groove ist sexy, aber der Beat ist noch verhalten. Die Geigen in voller Pracht, arrangiert von Barry White (Dirigent) und Gene Page (u.a. Diana Ross, Michael Jackson). Von besonderem Interesse: so sieht ein Disco-Orchester aus. Sehr viele Streicher, echte Bläser und eine eigene Rhythmus-Sektion. Dazu viele Mikrophone und ein tanzendes Publikum!
Der original Munich Sound von 1975. Die markanten Streicher bereiten den Weg zum weltweiten Erfolg (Platz 1 der amerikanischen Hitparade). Michael Kunze und Sylvester Levay legen das Fundament für Eurodisco und werden in Amerika gefeiert (aber auch angefeindet). Wer das Interview mit Penny McLean gelesen hat, der hat -wer sehr genau hinschaut – besonders große Freude an diesem Video (Penny, You are just great!)
If you could read my mind! Warum begeistert mich der Disco Sound und Stil heute immer noch, immer wieder und läßt mich nicht los? Warum gebe ich viel zu viel Geld aus für alte Vinyl Maxis von Giorgio Moroder, Tina Charles oder First Choice? Warum habe ich ein Buch zu dem Thema geschrieben, das im Februar 2009 herauskommt und sowohl meine Pubertät erzählt als auch die zeitgleiche Geschichte von Disco schildert? Weil ich heutzutage etwas vermisse. Ich vermisse beim Ausgehen oft den Spaß auf dem Tanzboden, die gemeinsame Freude an der Musik und den Moves und das kollektive Aufschreien, wenn ein gutes neues Lied kommt DAS EINEN TEXT HAT! Ich vermisse den Glitzer und den Glamour, das Sich-Zurecht-Machen für den Abend, die Sexiness und die Farben, das Außergewöhnliche von nur eine Samstag Nacht. Weiterlesen "I’M BRINGING DISCO BACK (YEAH)"
fuerimmerdisco.de widmet sich mit Herz und Seele Disco.
Der Musik, dem Stil, der Zeit und den Orten, den Menschen — heute und damals!
Thomas Hermanns hat mit seinem gleichnamigen Buch (siehe links) einen von vielen Grundsteinen zu diesem Revival, zu diesem Wiederaufleben — und dieser Website — gelegt. Disco war niemals ganz weg. Vor allem nicht hier in Europa.
Musikbegeisterte, leidenschaftliche Tänzer oder Sammler, Nachgeborene und echte Fans finden Fragen und Antworten in unserem Forum.
DiscoMusic.com
Eine ausserordentlich umfangreiche und informative Seite zum Thema Disco. Plus eine sehr leidenschaftliche und freundliche Community in den Foren.
[ http://www.discomusic.com/ ]
disco-disco.com
Die Seiten von ‘discoguy’, einem enthusiastischen Schweden, ehemals DJ, heute Sammler und “Hüter des noch nicht verlorenen Schatzes”. Sehr detailierte Informationen zu legendären Discos, ausführliche Artikel zu seinen Stars und im Forum eine (noch kleine) Diskussion zum “Trinity”, das als das deutsche Studio 54 galt.
[ http://www.disco-disco.com/ ]
hotdiscomix.de
Diese deutschsprachigen Seiten existieren bereits seit dem Jahr 2000 und enthalten sehr viele interessante Informationen, mit dem Schwerpunkt Remixe, Remix-Services und DJs. Es gibt zahlreiche Interviews und ein vielfältig gegliedertes Forum, wo man z.B. auch Antworten auf die Frage bekommt “Wie heisst dieser Titel”.
[ http://www.hotdiscomix.de/ ]
divaradio.net
Hier gibt es was zu hören. Diva Radio 2 spielt ohne Unterlass echten Disco-Sound, viele unbekannte Titel, lange Versionen, wenige Wiederholungen. Einschliesslich Links zum sofortigen Kauf. Vorsicht Suchtgefahr!
Dieses ambitionierte Projekt ist Gold wert. Danke Tony Massera (Gründer DivaDisco.Net).
[ http://www.divaradio.net/ ]
Disco Heat
Wöchentlich zwei Stunden Disco-Radio von und mit DeeJay D-tize aus Hamburg. Immer Mittwochs von 20 bis 22 Uhr bei hafenradio.org. Die Musik deckt alles ab, was man von Disco kennt und vor allem, was man sich zu hören wünscht. Die Moderation ist entspannt und nicht überdreht. Einschalten!
[ DiscoHeat ]
Trinity Tribute
Das “Trinity” war eine Discothek in Hamburg, die sich ausdrücklich auf das “Studio 54″ in New York bezog und teilweise imitierte.
Die Trinity Tribute Seite widmet sich dieser in ganz Deutschland legendären Discothek mit vielen Bildern, Musik und Originalberichten der DJs Swen Geiss und Jens Lissat.
Es gibt sogar regelmässig Trinity Parties mit original DJs und original Musik.
[ DiscoHeat@hafenradio.org ]
Studio 54 Tribute
Noch mehr Party! Auf dieser Seite, von wahren Studio 54 Fans gemacht, findet man schöne Informationen zu der legendären Discothek in New York und auch zum Trinity (s.o.)
Es gab sogar einige Parties im Stil des Studio 54, d.h. incl. Musik und Dresscode. Über einen Türsteher oder Kellerräume liegen keine Informationen vor ;-)
[ http://www.54disco.de/ ]
Der erste DJ in Deutschland “einestages”, ein Portal für Zeitgeschichte, hat einen sehr schönen Artikel über den ersten deutschen DJ Gerhard Augustin. Das ist sozusagen Disco-Frühgeschichte, denn 1963 war Disco noch Science Fiction. Dennoch eine lesenswerte Lektüre.
[ http://einestages.spiegel.de ]
Die “Für immer d.i.s.c.o.” – Interviewpartner
Gloria Gaynor
Mit ihrem Hit “Never Can Say Goodbye” hat Gloria Gaynor der Discomusik endgültig ein Gesicht gegeben. Viele erachten sie als die wahre ‘Queen of Disco’ – und das nicht zu unrecht.
[ http://www.gloriagaynor.com/ ]
Su Kramer
Der Hit “Hier ist das Leben” ist nicht nur für Thomas Hermanns Teil des Soundtracks seines Lebens. Wir alle sagen an dieser Stelle: Danke Su! Su Kramer hat noch sehr viel mehr musikalisch erschaffen. Alles genau dokumentiert auf ihrer Seite www.su-kramer.de.
[ http://www.su-kramer.de/ ]
Michael Kunze
Der Mann hinter Silver Convention, der Mann der den Munich Sound so nachhaltig geprägt hat und der es auf Platz ein der amerikanischen Hitparade geschafft hat: Michael Kunze.
[ http://www.michaelkunze.info/ ]
Penny McLean
Die Frau mit dem Bump und die Frau, die mit ihren Partnerinnen als “Silver Convention” den Munich Sound in die Welt hinaus trug. They call her …
[ http://www.penny-mclean.de/ ]
Sister Sledge
Drei der vier charmanten Schwestern standen Thomas Rede und Antwort zu ihren grossen Erfolgen, ihre Arbeit mit Rodgers und Edwards und wurden quasi zu Patinen unseres Forums erkoren: “We Are Family”.
[ http://www.sistersledge.com/ ]
Wer den “Hustle” von Van McCoy nicht sowieso bei sich zu Hause hat (wie kann man?!) besorgt sich den Titel z.B. bei iTunes oder wartet auf meine Hörbuch-Version von “Für immer D.I.S.C.O.”, denn da ist der Titel – natürlich – auch mit drauf (zusammen mit 19 weiteren Titeln).